Die BBF und das Zentrum für Schulgeschichte arbeiten zwar nicht 150 Jahre, jedoch seit 2014 eng und vielschichtig zusammen. Ab 2016 beglaubigt sogar eine Kooperationsvereinbarung diese Verbindung. Auch wenn die BBF institutionell und personell grösser ist als das ZSG der PH Zürich, gleichen sie sich in einigen wesentlichen Punkten: Beide beforschen eine ganze Palette von unterschiedlichen Aspekten der Bildungsgeschichte und unterhalten gleichzeitig jeweils umfassende bildungshistorische Bibliotheks- und Archivsammlungen. Zentral für die Kooperation sind Kolloquien, die wechselweise in Berlin, Zürich und jüngst auch an der Universität Bochum durchgeführt werden. An diesen Treffen stellen Forschende ihre aktuellen Projekte zur Diskussion, aber auch Bibliotheks- und Archivmitarbeitende tauschen sich zu Fragen ihrer Arbeitsbereiche aus. In kräftigen Debatten über gemeinsame Lektüren wird diskutiert, ob die hohen Erwartungen an Forschungsliteratur zutreffen. Häufig wird mit Blick auf anstehende Tagungen ein gemeinsames Symposium konzipiert oder ein digitales Editionsvorhaben angestossen.
Bräuchte es einen Nachweis für den «Mehrwert» dieser Kooperation? Er bestünde sicher darin, dass mit den mündlichen und schriftlichen Beiträgen die Forschungs-, Bibliotheks- und Archivfelder aktiv mitgestaltet werden. Unsere Praxis der Kooperation sollte sich unbedingt fortsetzen.
Wir wünschen der BBF weiterhin alles Gute!
Dana Balmer, Tomas Bascio, Andrea De Vincenti, Norbert Grube, Andreas Hoffmann-Ocon, Rebekka Horlacher, Patricia Janser, Daniela Mistrello, Urs Volken


