Die Nutzung physischer Stempel ist über die Jahrzehnte mehr und mehr zurückgegangen. Was einst das Siegel auf ein Schreiben drückte, wird mehr und mehr durch Klicks und elektronische Signaturen vorgenommen. All dies erleichtert die Büroarbeit, lässt die siegelnde Handlung aber auch weniger persönlich erscheinen.

Aus diesem Grund ist folgender HIPF-Stempel ein erinnerungswürdiges Objekt, welches sich im Bestand des Institutsarchiv befindet. Die Zeitlosigkeit wird durch die heute noch bestehende einwandfreie Funktionsfähigkeit des Stempels unterstrichen (Metallstempelplatte sei Dank). Andere Stempel mit gummierter Stempelplatte aus der HIPF/DIPF-Geschichte überdauerten die Zeit nicht so unbeschadet.
Auch Stempel der 1950er und 1960er waren in ihrem Erscheinungsbild meist gewöhnlich, dieses Exemplar ist etwas kunstvoller gearbeitet und ein ansehnliches Exponat der Zeitgeschichte.
Max Schmöle ist Archivar in der BBF und betreut neben anderen Beständen auch das Institutsarchiv des DIPF.

